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Eukaryoten

Eukaryoten besitzen im Gegensatz zu Prokaryoten unter anderem auch einen Zellkern. Eukaryoten können als Ein- oder Mehrzeller in Erscheinung treten. Die Einteilung erfolgt taxonomisch in sogenannte Reiche. Bei der Domäne der Eukaryoten erfolgt die Aufteilung auf vier Reiche.

Einteilung der Eurkaryoten

  • Protozoen oder Einzeller (Protista)
  • Pilze (Fungi)
  • Pflanzen (Plantae)
  • Tiere (Animalia)

Eukaryotische Zellen besitzen einen Durchmesser von etwa 10 bis 30 Mikrometer und damit meist größer als prokaryotische Zellen. Das Volumen kann dabei um das 100 bis 10.000-fache betragen. Bei den Eukaryoten ist die einzelne Zelle stärker segmentiert. Diese abgegrenzten Räume werden als Kompartimente bezeichnet. In diesen Kompartimenten befinden sich Zellorganellen, die jeweils bestimmte Funktionen in der Zelle übernehmen, ähnlich den einzelnen Organen beim Menschen, spricht man auch von Zellorganellen oder kurz Organellen.

Nicht ohne Organelle – Ordnung bis ins Kleinste

Alle Sorten von Pilzen gehören zur Familie der Eukaryoten.

Alle Sorten von Pilzen gehören zur Familie der Eukaryoten.

Eine wichtige Organelle ist der Zellkern, der den größten Teil der genetischen Materials besitzt. Aber auch weitere Organellen wie die Mitochondrien und die Plastiden besitzen Gene, die in diesen Organellen für die Produktion und Steuerung lebenserhaltender Funktionen der einzelnen Zelle notwendig sind. Das Zytoskelett besteht aus Mikrotubuli, Mikro- und Intermediärfilamenten, die der Zelle Form und Struktur verleihen und teilweise auch der Fortbewegung dienen.

Der Aufbau erfolgt hierbei durch Moleküle aus Aktin, Myosin und wie bei Zytoskelett aus Tubulin. Aktin ist in kontraktilen Elementen enthalten, wie beispielsweise in den Mikrofilamenten. Aufgrund amöboider Bewegungen ist die Fähigkeit zur Phagozytose vorhanden. Dabei werden Nahrungsteile umflossen und ins Zellinnere aufgenommen.

Das Protein Tubulin ist in den Mikrotubuli ein Bestandteil der kontraktilen Elemente, die auch für Bewegungsvorgänge verantwortlich sind. Währen der Mitose kommt es zur Bewegung der Chromosomen. Fester Bestandteil der Kernspindel sind Mikrotubuli, die zu Bündeln gepackt, wie auch der sonstige Zellinhalt von einer Membran lückenlos umgeben, dem sogenannten Plasmalema.

Ohne Alternative keine Proteinbiosynthese

Eukaryoten können durch alternatives Spleißen aus derselben genetischen Information, die auf der DNA in kodierter Form vorliegt, während der Transkription unterschiedliche Proteine aufbauen. Dazu wird eine bestimmte DNA-Sequenz über die prä-mRNA zu mRNA umgewandelt. Der nachgeschaltete Vorgang der Translation bezeichnet die Produktion von Polypeptiden oder Proteinen.

Eukaryoten unterliegen einem zyklischem Ablauf bei der Zellteilung. Bei diesem als Zellzyklus bezeichnetem Vorgang kommt es zu interphasischen und mitotischen Verläufen. Während der Mitose erfolgt die Teilung des Zellkerns. Die nachfolgenden Vorgänge während eine Zellzyklus werden der Zwischenphase, auch Interphase genannt, zugeordnet. Man unterscheidet die Phasen