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<strong>Eukariotische Genetik – Sexuelle und vegetative Formen der Vererbung</strong>

Die Genetik der Eukarioten ist ein komplexes Aufgabengebiet, das in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf interdisziplinären Wegen versucht hat, auch Antworten auf Fragen zu finden, die sich während der Bearbeitung einer einzelnen Frage immer wieder ergeben haben.
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<strong>Ein- oder Mehrzeller – Antworten und neue Fragen</strong>

Im Vergleich zu den einzelligen Prokarioten finden sich neben Einzellern auch mehrzellige Lebensformen unter den Eukarioten. Gerade die Mehrzeller unter den Eukarioten haben zu Fragestellungen geführt, die den experimentellen Aufwand für die notwendigen Versuche um ein Vielfaches erhöhten und schwieriger machten, doch in vielen Bereichen konnten inzwischen wissenschaftliche Meilensteine bei der Erforschung der Eukaryoten gesetzt werden. Hierzu haben vor allem neue naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden und Nachweise mit höherer Spezifizität und größerer Sensitivität beigetragen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Teams aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen hat sich dabei besonders als vorteilhaft erwiesen. Beispielsweise konnten Disziplinen, wie die klassische Genetik, die Molekulargenetik, die Bioinformatik und viele weitere auch zur Entwicklung neuer Disziplinen in Medizin und Pharmazie beitragen. Diese haben die ersten erfolgreichen Schritte bereits hinter sich, aber die Methoden, Medikamente und Untersuchungen auf dem Gebiet der personalisierten Medizin haben noch einen weiten Weg vor sich, um stets Up-to-date zu sein.
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<strong>Entwicklung mit Potential</strong>

Betrachtet man Eukarioten in der Entwicklung, so werden Unterschiede offensichtlich. Zum Einen existieren Unterschiede in den Teilungsvorgängen der Meiose und Mitose, zum Anderen finden sich Unterschiede auf molekulargenetischer Ebene.

Die Karyolgogie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Zellkern und auch den weiteren Organellen im Zellkern nahen Bereich beschäftigt. Karyotische Vorgänge bei der Vererbung sind stets mit einem chromosomalem Verhalten in Verbindung zu bringen, das während der Teilung des Zellkerns zum Tragen kommt. Außerkaryotische Vererbung kommt in den Mitochondrien vor, zusätzlich findet es bei Pflanzen auch in den Plastiden statt.
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<strong>Der Weg macht den Unterschied – Meiosis und Mitose</strong>

<strong>Meiosis – Der vegetative Weg</strong>
Die Meiosis beschreibt die Form der meiotischen Vererbung, d.h. Hierunter werden die Gesetzmäßigkeiten auf dem Gebiet der Genetik verstanden, wie diese bei der Fortpflanzung auf vegetativem Wege in Erscheinung treten.

<strong>Mitose – Der sexuelle Weg</strong>
Die Mitose beschreibt hingegen die Form der mitotischen Vererbung, d.h. Hierunter werden die Gesetzmäßigkeiten auf dem Gebiet der Genetik verstanden, wie diese bei der Fortpflanzung auf sexuellem Wege in Erscheinung treten.